ANNO LAUTEN

Schöner, gesünder & effektiver Lauten
Ein Leben für die Stimme. Mit 14 Jahren entdeckte Lauten seine Faszination für die Stimme und verfolgt seitdem konsequent den Weg der Erforschung, Entwicklung und Lehre. In unzähligen Vorträgen, Seminaren und Einzelcoachings hat er in den vergangenen 28 Jahren tausenden von Menschen Möglichkeiten aufgezeigt, wirksamer, freudiger und erfolgreicher mit ihrer Stimme zu agieren. Profitieren auch Sie von einem Experten, der mit Stimme und Körper, Herz und Verstand unsere wichtigsten Kommunikationsmittel veredelt: Stimme & Körpersprache.

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Authen­ti­zi­tät – Kön­nen wir in jedem Moment authen­tisch sein?

Authen­ti­zi­tät – Kön­nen wir in jedem Moment authen­tisch sein?

Es gab eine Zeit in unse­rem Leben, da wir nicht lau­fen konn­ten. Das war abso­lut authen­tisch – für ein Baby. Haben wir damals gesagt: „Lau­fen habe ich noch nie gemacht. Das ist total unau­then­tisch für mich und pein­lich, weil ich immer hin­fal­le. Was sol­len die Leu­te über mich den­ken? Das ist nichts für mich. Ich blei­be lie­gen.“? Nein, das hat noch nie­mand gesagt. Genau­so ist es mit dem Spre­chen ler­nen. Wir waren hoch moti­viert, hat­ten Vor­bil­der, haben imi­tiert, aus­pro­biert, sind auf­ge­stan­den, hin­ge­fal­len, haben gebrab­belt, genu­schelt, gelis­pelt und wur­den immer bes­ser und bes­ser.

Stel­len Sie sich vor, Ihr Kol­le­ge hät­te ein 20 Jah­re altes Sie­mens-Han­dy. Er wür­de sagen: „Das ist mein Han­dy. Das habe ich schon immer, damit ken­ne ich mich aus, das fühlt sich authen­tisch an. Was ande­res kommt mir nicht in die Tasche!“

Alle ande­ren haben bereits das sieb­te iPho­ne mit 1.000 Mög­lich­kei­ten in der Tasche. Wer fährt bes­ser, wenn es um Wett­be­werb und Fort­schritt geht?

Kom­mu­ni­ka­ti­on ist ein Vehi­kel, um unse­re Gedan­ken, Wün­sche und Bedürf­nis­se mit­zu­tei­len und es gibt Mit­tel und Tech­ni­ken, dies mehr oder weni­ger effek­tiv zu tun. War­um soll­te man die­se nicht erler­nen oder aus­bau­en, um davon zu pro­fi­tie­ren?

Wer Fort­schritt will, darf nicht ste­hen blei­ben

Wir füh­len uns echt, authen­tisch, stim­mig, wenn wir in gewohn­ten Mus­tern agie­ren. Da drängt sich mir die Fra­ge auf: War­um bin ich so, wie ich bin? Und: Habe ich mich gemacht? Habe ich alle Fak­to­ren bedacht und eigen­mäch­tig ent­schie­den? Bin ich immer so gewe­sen, wer oder was hat mich beein­flusst, war­um habe ich das zuge­las­sen, wann ist Schluss damit?

Wenn wir etwas Neu­es ler­nen ‑eine Tech­nik, eine Vor­ge­hens­wei­se- dann fühlt sich die­ser Pfad zunächst fremd an. Sonst wäre er nicht neu, son­dern bekannt. Will ich also etwas ver­än­dern, will ich mich ent­wi­ckeln, so muss ich Ver­än­de­rung ein­lei­ten und zulas­sen, dass mein bis dato authen­ti­sches Gefühl und Ver­hal­ten einem neu­en weicht, wel­ches also durch das Beschrei­ten neu­er Wege, neu­er Rou­ten zur Rou­ti­ne wer­den und sich dadurch zuneh­mend nor­mal, sicher und stim­mig anfüh­len wird.

Vie­le Men­schen wol­len sich posi­tiv ent­wi­ckeln und leh­nen zugleich Ver­hal­tens­än­de­run­gen ab. Das ist ein Wider­spruch. Ent­wick­lung kann nur statt­fin­den, in dem wir bekann­te, ein- oder aus­ge­tre­te­ne Pfa­de oder Rou­ti­nen ver­las­sen und fort­schrei­ten zu neu­en Bewe­gungs- und Denk­mus­tern. Die Authen­ti­zi­tät liegt folg­lich in der Ent­schlos­sen­heit, mit wel­cher wir die­sen neu­en, unbe­kann­ten, viel­leicht auch unheim­li­chen und unsi­che­ren Weg beschrei­ten.

Ein Hoch auf die Authen­ti­zi­tät!