ANNO LAUTEN

Schöner, gesünder & effektiver Lauten
Ein Leben für die Stimme. Mit 14 Jahren entdeckte Lauten seine Faszination für die Stimme und verfolgt seitdem konsequent den Weg der Erforschung, Entwicklung und Lehre. In unzähligen Vorträgen, Seminaren und Einzelcoachings hat er in den vergangenen 28 Jahren tausenden von Menschen Möglichkeiten aufgezeigt, wirksamer, freudiger und erfolgreicher mit ihrer Stimme zu agieren. Profitieren auch Sie von einem Experten, der mit Stimme und Körper, Herz und Verstand unsere wichtigsten Kommunikationsmittel veredelt: Stimme & Körpersprache.

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Stim­me & Kör­per­spra­che in online-Mee­tings und Schu­lun­gen

Stimme + Körpersprache in online-Meetings und Schulungen

Stim­me & Kör­per­spra­che in online-Mee­tings und Schu­lun­gen

So aktu­ell wie nie zuvor: Die Digi­ta­li­sie­rung von Kom­mu­ni­ka­ti­on und Leh­re

Inhal­te und Ide­en über­zeu­gend zu ver­mit­teln ist für die meis­ten Men­schen schon eine Her­aus­for­de­rung im ech­ten Leben, in ech­ten Räu­men und Situa­tio­nen. Nun gibt es eini­ge Aspek­te, die gleich sind im digi­ta­len, vir­tu­el­len Raum und eini­ge, die sich unter­schei­den.

Grund­sätz­lich ist es so, dass Men­schen Abwechs­lung lie­ben. Das bedeu­tet nicht, dass man wahl­los Hek­tik und Betrieb­sam­keit ver­brei­ten soll. Son­dern, dass man Inhal­te sehr gezielt in der einen oder ande­ren Art und Wei­se sen­det. Das kann nah oder distan­ziert, laut oder lei­se, schnell oder lang­sam sein – je nach­dem. In die­sem Arti­kel zei­ge ich eini­ge Aspek­te und Mög­lich­kei­ten auf, die­se spe­zi­el­le Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on zu opti­mie­ren.

Kein Hexen­werk

Die Com­pu­ter-Tech­nik und Soft­ware sind weit ent­wi­ckelt und schon sehr leis­tungs­fä­hig. Der Auf­wand, um rein tech­nisch eine gute Ver­bin­dung zu ande­ren Men­schen auf­zu­bau­en ist über­schau­bar und kein Hexen­werk.

  • Vie­le haben anfäng­lich einen über­trie­be­nen „Respekt“ vor der gan­zen Tech­no­lo­gie. Es ist viel­leicht die Angst, dem Unbe­kann­ten nicht gewach­sen zu sein. Wie bei ande­ren Lern­the­men geht es hier ein­fach um einen offe­nen Umgang mit den tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten. Es braucht Zeit zur Ori­en­tie­rung, Du soll­test Dich mit eini­gen Leu­ten unter­hal­ten und bei der Aus­wahl die Aspek­te berück­sich­ti­gen, die Dir wich­tig sind. Das kön­nen sein Daten­si­cher­heit, siche­re DSGVO-kon­for­me Ser­ver in Deutsch­land oder Euro­pa, Schnel­lig­keit, Preis, Design, Ver­trags­bin­dung, Image u.a. Es lohnt sich, mit den ver­schie­de­nen Apps und Tools Pro­be­sit­zun­gen mit Kolleg*innen, Freund*innen oder Fami­lie zu machen, um sich schließ­lich zu ent­schei­den und sicher im Umgang zu wer­den.
  • Dann gibt es natür­lich die Wirk­me­cha­nis­men, die „in echt“, also in der Begeg­nung im phy­si­schen Raum, auch gel­ten. Leicht ange­passt.
  • Und es gibt auch in bei­den Wel­ten die Macht­ver­hält­nis­se, die sich in unse­ren Bezie­hun­gen und Begeg­nun­gen mani­fes­tie­ren.

An allen Schrau­ben kann man dre­hen und die eige­ne Per­for­mance deut­lich stei­gern. Ich will in die­sem Arti­kel vor allem auf die Punk­te zwei und drei ein­ge­hen.

Nur Mut

Lei­der – das ken­ne ich gut aus eige­ner Erfah­rung – gibt es Men­schen und auch Räu­me, die einen ganz schön ein­schüch­tern kön­nen. Dadurch wird es sehr schwie­rig, sich auf Augen­hö­he zu begeg­nen – was häu­fig von der ande­ren Sei­te auch so gewollt ist.

Jedoch wol­len wir ja nach­hal­ti­ge (Geschäfts-) Bezie­hun­gen zu Men­schen auf­bau­en und pfle­gen und das ist nur mög­lich, wenn wir auf eine gleich­wer­ti­ge Begeg­nung hin­wir­ken. Das erfor­dert eini­ges an Selbst­be­wusst­sein und auch Kennt­nis des Gegen­übers. Wer­de Dir klar über Dei­ne Stär­ken – ganz kon­kret! – und das, was Du anzu­bie­ten hast. Es ist auch hilf­reich, alles sehr detail­liert auf­zu­schrei­ben und schließ­lich als Stich­wort­lis­te dabei zu haben. Den­ke über den Nut­zen Dei­ner Arbeit, Dei­ner Ide­en und Pro­duk­te für den oder die ande­ren nach. Wich­tig ist weni­ger, dass Du alles sagst, son­dern viel­mehr, dass es Dir selbst bewusst ist. Dadurch hast Du ein höhe­res Selbst­wert­ge­fühl und eine siche­re­re Aus­strah­lung.

Es gilt also, eini­ge Hür­den zu neh­men: Die Sprech­si­tua­ti­on (vor der Kame­ra), die Bedie­nung der Tech­nik, die eige­ne Posi­tio­nie­rung der oder den ande­ren Teil­neh­men­den gegen­über und die Fokus­sie­rung auf unse­re Bot­schaft sowie deren For­mu­lie­rung. Das kann schon eini­ges an Anspan­nung ver­ur­sa­chen, beson­ders, wenn es um etwas Wich­ti­ges geht und die Zeit knapp ist: Die Ein­stel­lung einer neu­en Mit­ar­bei­te­rin, die Prä­sen­ta­ti­on eines neu­en Pro­dukts, die Ent­schei­dung über eine Neu­aus­rich­tung des Geschäfts, die Ver­hand­lung über einen Kre­dit oder die Zusam­men­ar­beit oder auch die pro­fes­sio­nel­le Ver­mitt­lung von Lern­in­hal­ten. Die­se Anspan­nung wirkt sich meist ungüns­tig auf unse­re Wir­kung aus. Der Gesichts­aus­druck wird ver­stei­nert, die Stirn gerun­zelt, die Ges­tik ver­hal­ten oder hektisch,die Stim­me lei­se oder mono­ton usw. Die fol­gen­den Rat­schlä­ge und Tech­ni­ken sol­len Dir nütz­lich sein, das Bes­te raus­zu­ho­len aus die­sen Situa­tio­nen.

Pra­xis-Tipps, um Auf­merk­sam­keit zu erzie­len und eige­ne Anlie­gen selbst­be­wusst zu plat­zie­ren

Durch den bewuss­ten Ein­satz von Stim­me und Kör­per­spra­che ver­mit­telst Du Dei­ne Bot­schaf­ten und Inhal­te wir­kungs­vol­ler und stei­gerst Dei­nen Ein­fluss enorm.

Die fol­gen­den Tech­ni­ken und Hin­wei­se wer­den Dir eine wert­vol­le Hil­fe sein. Nimm Dir die Zeit, um sie aus­zu­pro­bie­ren und zu üben, damit sie Dir bald in Fleisch und Blut über­ge­hen und nicht mehr fremd oder unau­then­tisch vor­kom­men.

Struk­tu­rie­rung von Inhal­ten durch Sprach-For­ma­tie­rung©

Mein Ansatz hier ist, die bekann­ten Mög­lich­kei­ten der Text­for­ma­tie­rung auf die Spra­che zu über­tra­gen. Es geht um die Struk­tu­rie­rung und Leben­dig­keit im Reden.

Durch das sinn­vol­le Ein­set­zen fol­gen­der Para­me­ter wer­den Inhal­te anschau­lich, nach­voll­zieh­bar und ein­präg­sam.

  • Sprech­pau­sen (von mir als Micro-Pau­se defi­niert) soll­test Du bei fast jedem Satz­zei­chen ein­set­zen. Dadurch wird die Spra­che trans­pa­ren­ter und struk­tu­rier­ter und Dei­ne Wor­te kön­nen bes­ser auf­ge­nom­men wer­den. Das ist für die meis­ten zunächst etwas fremd und gewöh­nungs­be­dürf­tig – es braucht etwa Übung. Das geht zunächst am bes­ten, indem man mit Tex­ten übt, die man abliest. Am bes­ten eig­nen sich Reden, die von guten Redenschreiber*innen ver­fasst wur­den. Man fin­det etli­che im Netz, z.B. Barack Oba­mas Antritts­re­de, sehr schön sind auch die Rat­schlä­ge für einen schlech­ten Red­ner von Kurt Tuchol­sky und ein unend­li­cher Fun­dus an Lite­ra­tur, Tex­ten, Reden und Schrif­ten fin­dest Du im Pro­jekt Guten­berg.
  • Blick­kon­takt ist auch sehr wich­tig und wenn Du frei sprichst, weißt, was Du sagen möch­test und dar­in sicher bist, kannst Du die gan­ze Zeit in die Kame­ra spre­chen (gucken). Viel­leicht setzt Du auch einen Tele­promp­ter ein? Dann ist es auch rela­tiv leicht, (fast) durch­ge­hend in die Lin­se zu schau­en. Soll­test Du aber Text von Blät­tern able­sen, Foli­en bespre­chen oder im Spre­chen den­ken, so ach­te dar­auf, dass Du beson­ders am Ende einer Aus­sa­ge (eines Sat­zes) Blick­kon­takt her­stellst und einen Augen­blick lang auch hältst. Dadurch wer­den Dei­ne Inhal­te deut­lich glaub­wür­di­ger und bes­ser behal­ten.
  • Eine kla­re Aus­spra­che ist defi­ni­tiv sinn­voll. Es ist aber auch bei die­sem Aspekt sehr rela­tiv: Die Spra­che soll ja gut ver­ständ­lich sein, aber auch authen­tisch und leben­dig rüber­kom­men – also nicht geküns­telt und auf­ge­setzt. Es lohnt sich, hier ein paar Rück­mel­dun­gen ein­zu­ho­len und ggf. wirk­lich dar­an zu arbei­ten. Eine bewuss­te Arti­ku­la­ti­on sorgt auf jeden Fall für eine kom­pe­ten­te­re Wir­kung und bes­se­re Ver­ständ­lich­keit. Wenn man kon­kre­te Pro­ble­me hat, z.B. durch einen star­ken Dia­lekt, soll­te man an der hoch­deut­schen Lau­tung arbei­ten. Die weit ver­brei­te­ten Pro­blem­lau­te /ch/ und /sch/ zum Bei­spiel habe ich in mei­nem Pod­cast auf upspeak behan­delt.

  • Ges­tik soll­test Du nicht über­trei­ben, damit Du nicht hek­tisch und unru­hig rüber­kommst am Bild­schirm. Aber punk­tu­ell ist der Ein­satz von Ges­ten, also die Bewe­gung von Hän­den und Armen sinn­voll, um das Ver­ba­li­sier­te zu ver­stär­ken, Akzen­te zu set­zen und Dei­ne Wir­kung etwas leben­di­ger und abwechs­lungs­rei­cher zu gestal­ten.
  • Melo­die, also das Auf und Ab Dei­ner Stim­me, hast Du ganz bestimmt immer dann in Dei­nem Aus­druck, wenn Du ganz ent­spannt mit Fami­lie oder Freun­den über etwas schö­nes oder span­nen­des redest. Wenn Du auf­ge­regt und ange­spannt bist, kann es sein, dass die Melo­die flö­ten geht und Dein Bei­trag mono­ton klingt. Dann wird es schwer und anstren­gend, Dei­nen Aus­füh­run­gen zu fol­gen. Zur Bil­dung von Span­nungs­bö­gen, zur Ver­deut­li­chung von Sinn­zu­sam­men­hän­gen und zur Abwechs­lung soll­test Du vor der Kame­ra gezielt Dei­ne Sprach­me­lo­die vari­ie­ren.
  • Beto­nung zur punk­tu­el­len Her­vor­he­bung wich­ti­ger Wor­te erzielst Du zum Bei­spiel durch eine Ver­än­de­rung der Laut­stär­ke nach lau­ter oder lei­ser oder auch der Ton­hö­he nach höher oder tie­fer. Auch im Zusam­men­spiel mit der Kör­per­spra­che kannst Du wich­ti­ge Punk­te her­vor­he­ben.
  • Stimm­la­ge und ‑far­be kannst Du gezielt ein­set­zen, um ver­schie­de­ne Ebe­nen anzu­spre­chen (Kopf, Herz, Bauch, Becken). Das kann sinn­voll sein, wenn Du wirk­lich viel tro­cke­nen Stoff zu ver­mit­teln hast und es muss nicht alles ans Hirn adres­siert wer­den. Wir sind ja Men­schen und dürs­ten alle nach Stim­mung, Gefühl und Abwechs­lung.

Nicht nur Ver­hal­ten, auch Klei­der machen Leu­te – auch am Bild­schirm

Mach Dir ein­fach bewusst, wie Men­schen im Fern­se­hen auf­tre­ten. Ansa­gen­de, Moderator*innen, Nach­rich­ten-Spre­chen­de. Je nach Sen­dung, The­ma und Ziel­pu­bli­kum sind die Leu­te geklei­det und bewe­gen sich mehr oder weni­ger, um eher seri­ös oder unter­halt­sam zu wir­ken.

  • Zie­he Klei­dung an, die Dir gut steht, aber nicht zu grell, gedeckt oder blass ist. Auch kras­se Mus­ter oder Struk­tu­ren mit ver­schie­de­nen Far­ben soll­ten mit nur Bedacht gewählt wer­den 😉 Außer­dem soll­test Du beden­ken, dass sich Dei­ne Klei­dung mit der Hin­ter­grund-Far­be ver­trägt, denn das ist die Kom­po­si­ti­on, die die ande­ren auf ihrem Bild­schirm sehen.
  • Beim Zuhö­ren ent­spannt zurück­leh­nen, beim Spre­chen aktiv auf­rich­ten. Durch die­se Ver­än­de­rung signa­li­sierst Du schon durch Dei­ne Kör­per­span­nung kör­per­sprach­lich, dass Du etwas sagen willst oder eben ‑eher pas­siv- zuhörst.
  • Geziel­te Ver­än­de­rung des Abstands zur Kame­ra, bzw. Nut­zung des Kame­ra-Zooms kann Dei­ne Inhal­te noch­mal mehr oder weni­ger ein­dring­lich machen.
  • Nut­ze Dei­ne Hän­de, um gezielt Dei­ne Zustim­mung zu signa­li­sie­ren, z.B. durch Dau­men hoch in die Kame­ra. Win­ken, um zu begrü­ßen oder zu ver­ab­schie­den. Den geschlos­se­nen Dau­men-Zei­ge­fin­ger-Ring als Aus­druck von Aus­zeich­nung und Aner­ken­nung, die Fin­ger, um eine Auf­zäh­lung zu visua­li­sie­ren etc. Also ver­wen­de gezielt Zei­chen­spra­che, um Dei­ne Spra­che zu berei­chern und zu ver­stär­ken.
  • Du kannst Dir auch ein paar Gegen­stän­de oder bemalte/ beschrif­te­te Mode­ra­ti­ons­kar­ten zurecht legen und dadurch Bot­schaf­ten bild­haft unter­strei­chen, Zustim­mung oder Ableh­nung zu signa­li­sie­ren.

Hin­wei­se & Tipps für das Kame­ra-Set­up

Ein paar wich­ti­ge Tipps will ich Dir zu die­sem The­ma natür­lich auch hier geben: Nut­ze alle zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mög­lich­kei­ten!

  • Kame­ra auf Augen­hö­he! Bit­te nicht von oben oder unten – das wirkt immer über­heb­lich, unter­wür­fig, ungüns­tig, komisch. Du soll­test mög­lichst viel und direkt in die Lin­se gucken. Wenn Du noch unge­übt bist, hilft ein Foto von einem lie­ben Men­schen oder auch ein Smi­ley (Auf­kle­ber, aus­ge­druckt oder gemalt auf ein Papier) mög­lichst dicht ober­halb der Lin­se. Unser Hirn und unse­re Stim­me haben am liebs­ten ein Ziel für ihre Bot­schaf­ten: Zwei Augen. In die­ses Gesicht also schaust Du die gan­ze Zeit und bist dadurch viel bes­ser im Kon­takt mit Dei­nem Publi­kum.
  • Gute Beleuch­tung, sodass Dein Gesicht in posi­ti­vem Licht erstrahlt. Immer wie­der sieht man Men­schen auf dem Bild­schirm, die man kaum sehen kann, weil sie ein­fach zu dun­kel sind. Oder es sind unschö­ne Schat­ten zu sehen oder eine Gesichts­hälf­te ist hell, die ande­re dun­kel. Das muss doch nicht sein! Es geht nicht nur um die guten Inhal­ten, son­dern auch um die ange­mes­se­ne Prä­sen­ta­ti­on. Am bes­ten sind min­des­tens zwei Foto­leuch­ten (Sof­bo­xen), also Tages­lich­lam­pen, die auf Kopf­hö­he im 45 Grad-Win­kel zu Dei­ner Posi­ti­on ste­hen. Damit bist Du voll aus­ge­leuch­tet und erscheinst „im rech­ten Licht“.
  • Es kann auch sinn­voll sein, sich das Gesicht zu pudern. Wenn Du dazu neigst, dass Dei­ne Haut glänzt, soll­test Du einen leich­ten Puder im Ton Dei­ner natür­li­chen Haut­far­be auf­le­gen – das wirkt ein­fach bes­ser.
  • Wäh­le einen hel­len Hin­ter­grund, ggf. auch ein­far­big, ggf. auch umschalt­bar, sobald Du spre­chen willst. Dadurch bewirkst Du ein kla­re­res Gesamt­bild auf dem Schirm und hebst Dich u.U. von ande­ren Teil­neh­men­den ab.

Eine Kli­en­tin hat häu­fig die Situa­ti­on, dass sie die ein­zi­ge ist, die in einer Prä­senz-Bespre­chung per Zuschal­tung über einen Moni­tor dabei ist. Die Her­aus­for­de­rung ist dann jedes Mal, die feh­len­de phy­si­sche Prä­senz gegen­über den ande­ren wett zu machen. Ich habe ihr gera­ten einen roten Hin­ter­grund zu ver­wen­den, da sie dadurch ein­fach deut­lich sicht­ba­rer wird, als mit einem unauf­ge­räum­ten Home-Office-Hin­ter­grund.

  • Raum­akus­tik dämp­fen: Ver­tei­le ggf. Stof­fe, Decken, Kis­sen, Matrat­zen, Vor­hän­ge u.ä. im Raum und hän­ge gro­ße Flä­chen (Fens­ter, Türen) ab, um den Schall zu schlu­cken. Das ist effek­ti­ver, als viel Geld in ein teu­res Mikro­fon zu ste­cken. Am bes­ten ist natür­lich bei­des 🙂
  • Der sicht­ba­re Aus­schnitt soll­te stan­dard­mä­ßig so sein, dass Dei­ne Hän­de zumin­dest etwas sicht­bar wer­den und über Dei­nem Kopf noch ein wenig Luft ist bis zum Bild­rand. Dann kannst Du je nach Inhalt vari­ie­ren und Dein Gesicht ganz groß zei­gen oder auch den Ober­kör­per bis zum Bauch oder Hosen­bund.
  • Auch die Bewe­gung im Raum kannst Du in Betracht zie­hen: Rich­te Dei­nen Arbeits­platz mög­lichst so ein, dass Du Spiel­raum hast. Dann kannst Du mal Dein Gesicht in groß zei­gen und auch mal Dei­nen gan­zen Kör­per und sogar ein paar Schrit­te im Raum. Das kann sehr inter­es­sant wir­ken, wenn es über­legt ist. Das Gan­ze ist halt immer auch Insze­nie­rung.

Schließ­lich rate ich Dir, ganz ein­fach zu üben, indem Du Dich mit Dei­nem Smart­pho­ne oder einer Kame­ra auf­nimmst wäh­rend Du Dei­ne Inhal­te prä­sen­tierst.

Probier´s aus. Viel Erfolg!