ANNO LAUTEN

Schöner, gesünder & effektiver Lauten
Ein Leben für die Stimme. Mit 14 Jahren entdeckte Lauten seine Faszination für die Stimme und verfolgt seitdem konsequent den Weg der Erforschung, Entwicklung und Lehre. In unzähligen Vorträgen, Seminaren und Einzelcoachings hat er in den vergangenen 28 Jahren tausenden von Menschen Möglichkeiten aufgezeigt, wirksamer, freudiger und erfolgreicher mit ihrer Stimme zu agieren. Profitieren auch Sie von einem Experten, der mit Stimme und Körper, Herz und Verstand unsere wichtigsten Kommunikationsmittel veredelt: Stimme & Körpersprache.

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Schlag­fer­tig­keit

Schlag­fer­tig­keit

Wie­der eine Meta­pher – ich lie­be Meta­phern 🙂 Schlag­fer­tig – bereit zum (Gegen-) Schlag. Sie beschreibt eine Fähig­keit oder Fer­tig­keit, die wir ten­den­zi­ell posi­tiv bewer­ten. Wir wol­len sie beherr­schen, um gegen feind­se­li­ge Angrif­fe (ver­ba­le Atta­cken) gewapp­net zu sein und nicht „den Kür­ze­ren zu zie­hen“.

Ich bin der Auf­fas­sung, ja, man soll­te durch­aus schlag­fer­tig sein, um sich gut zu füh­len. Aber nicht „böse schlag­fer­tig“, son­dern „sport­lich schlag­fer­tig“ im fai­ren, kon­struk­ti­ven Sin­ne. Mit „böser Schlag­fer­tig­keit“ mei­ne ich einen Hieb, der den oder die ande­re mit Sicher­heit ver­let­zen und evtl. vor ande­ren bloß­stel­len wird. Sport­lich, weil ich für den Spiel­raum sor­ge, den ich benö­ti­ge. Kör­per­lich und geis­tig.

Ich emp­feh­le als Reak­ti­on einer Grenz­über­schrei­tung „sou­ve­rä­ne Gelas­sen­heit“. Was ich damit mei­ne? Eine promp­te Reak­ti­on, die aber nicht auf den erleb­ten Angriff ein­geht, son­dern nach­fragt: „Wie mei­nen Sie das?“ „Ist das ein kon­struk­ti­ver Bei­trag? Ich erken­ne den Nutzen/ Zusammenhang/ Ihr Ziel nicht.“

Oder auch ein­fach „Aha.“ Denn das Ent­schei­den­de ist, dass man sich aus der Schock­star­re löst, in die man durch die (gefühl­te) Atta­cke gera­ten ist. Bewe­gen! Einen Schritt nach vor­ne, ein Wort, eine Arm­be­we­gung – aus­at­men. Das bringt uns wie­der in die Hand­lungs­fä­hig­keit und wir sind wie­der im Spiel: Posi­tio­nie­ren – atmen – aus­ho­len (inner­lich) – auf­schla­gen – Ball­wech­sel…

Die Grund­hal­tung soll­te immer sein: Wir sind hier zusam­men, um gemein­sam eine Sache nach vor­ne zu brin­gen. Wir sind nicht hier, um uns gegen­sei­tig fer­tig zu machen. Schla­gen bedeu­tet kämp­fen, bedeu­tet Krieg, bedeu­tet Destruk­ti­on. Das ist immer eine Abwärts­spi­ra­le.

Und ganz wich­tig: Immer wie­der Micro-Pau­sen machen! Oder auch län­ge­re Pau­sen (aus-) hal­ten. Mit Hal­tung und Respekt, Ach­tung, Wert­schät­zung für sich selbst. Zeit­raum schaf­fen ohne etwas zu sagen. Sonst ver­fängt man sich ganz schnell in einem Gefecht – und ist nicht mehr sou­ve­rän. Viel Erfolg!

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