ANNO LAUTEN

Schöner, gesünder & effektiver Lauten
Ein Leben für die Stimme. Mit 14 Jahren entdeckte Lauten seine Faszination für die Stimme und verfolgt seitdem konsequent den Weg der Erforschung, Entwicklung und Lehre. In unzähligen Vorträgen, Seminaren und Einzelcoachings hat er in den vergangenen 28 Jahren tausenden von Menschen Möglichkeiten aufgezeigt, wirksamer, freudiger und erfolgreicher mit ihrer Stimme zu agieren. Profitieren auch Sie von einem Experten, der mit Stimme und Körper, Herz und Verstand unsere wichtigsten Kommunikationsmittel veredelt: Stimme & Körpersprache.

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Zäh­ne aus­ein­an­der

Zäh­ne aus­ein­an­der

Zäh­ne knir­schen, zusam­men­bei­ßen, sich zusam­men­rei­ßen und durch­bei­ßen – unse­re stärks­te Mus­ku­la­tur ist bei den meis­ten Men­schen dau­er­haft ver­spannt: Der Mas­se­ter oder Kau­mus­kel.

Ursa­che der meis­ten Krank­hei­ten sind Ver­span­nun­gen

Ver­span­nun­gen resul­tie­ren aus Ängs­ten und/ oder Fehl­hal­tung. Wenn wir die Zäh­ne nicht aus­ein­an­der bekom­men kom­mu­ni­zie­ren wir Vor­be­hal­te: Man nimmt wahr: Jemand hält mit der Wahr­heit „hinter´m Berg“ und man denkt: „Her­aus mit der Spra­che!“ Wer nuschelt oder die Stim­me nicht her­aus lässt, scheint etwas ver­ber­gen zu wol­len.

Wir müs­sen den Mund auf­rei­ßen und die Stim­me befrei­en! Wenn wir auf die Welt kom­men, tun wir das aus einem instink­ti­ven, unwill­kür­li­chen Reflex her­aus. Im Lau­fe des Her­an­wach­sens bei­ßen wir zuneh­mend die Zäh­ne zusam­men bis hin zu Ver­span­nun­gen, die über den Kopf, den Rücken hin­ab bis in die Fuß­spit­zen rei­chen. Gäh­nen ist ein Ent­span­nungs­re­flex unse­res Kör­pers, um unse­ren Span­nungs­zu­stand zu sen­ken.

Die Ent­wick­lung zu immer mehr Effi­zi­enz und „opti­ma­ler“ Zeit­aus­beu­te führt dahin, dass Über­gangs- und Aus­gleichs­zei­ten weg­fal­len und wir zuneh­mend funk­tio­nie­ren wol­len oder sol­len, wie Maschi­nen, die man ein- und aus­schal­ten kann. „Upper“ und „Dow­ner“ hel­fen uns dabei und füh­ren schon nach kur­zer Zeit dahin, dass unser natür­li­cher Rhyth­mus von Leis­tungs­be­reit­schaft und Rege­ne­ra­ti­on gestört wird. Das fängt mit dem harm­lo­sen Dro­gen­kon­sum von Kaf­fee, Tee, Ziga­ret­ten und leich­tem Alko­hol an und geht wei­ter mit Ener­gy-Drinks, Schlaf- und Wachta­blet­ten, Auf­putsch- und Beru­hi­gungs­mit­teln, extre­men Par­tys und Total­ab­stür­zen.

Unse­re Stim­me ent­steht erst durch unse­ren Mit­tei­lungs­wil­len, durch unser Bedürf­nis nach Bezie­hun­gen, die Not­wen­dig­keit, Teil zu haben und mit­zu­re­den. Dass wir die­se unglaub­lich kom­ple­xen Bewe­gungs­ab­läu­fe der Stimm- und schließ­lich der Sprach­bil­dung über­haupt erler­nen kön­nen, ist ein Wun­der. Und wir ler­nen nicht durch kogni­ti­ves Ver­ste­hen, son­dern durch intui­ti­ves Ver­ste­hen und Nach­ah­men. Das bedeu­tet

Ist all das Pri­vat­sa­che – nice to have?

Die künf­ti­ge, nach­hal­ti­ge Effi­zi­enz mensch­li­chen Tuns muss daher neu defi­niert wer­den!

Natür­lich gilt wei­ter­hin die For­mel „Wirt­schaft­lich­keit = Ertrag : Auf­wand“ Aber der Auf­wand muss beleuch­tet wer­den. Kein Fak­tor darf hier aus­ge­beu­tet wer­den und die Betrach­tung beginnt bei uns selbst.

Die Stim­me hat ursäch­lich zu tun mit Atem = Psy­che und Stim­mung, Stim­mig­keit, Aus­ge­wo­gen­heit. Sie kann uns die­nen nicht nur zum Spre­chen und Sin­gen, son­dern als Ori­en­tie­rung, als Grad­mes­ser für das, was stimmt, was rich­tig ist.

Die Fokus­sie­rung auf Stim­me, Atem und Bauch­ge­fühl führt uns zu Selbst­be­wusst­sein und Eigen­ver­ant­wor­tung. Damit erwach­sen wir zum Vor­bild und zur Füh­rungs­per­sön­lich­keit.